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Geh-Brauch

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Der Geh-Brauch im Spannungsfeld der NeuzeitBearbeiten

Der Geh-Brauch ist einer der ältesten Bräuche der Erde. Gäbe es ihn nicht müsste er schleunigst erfunden werden. Neben dem Geh-Brauch gibt es einige weitere unwichtige Bräuche, wie zum Beispiel der Miss-Brauch oder der Ver-Brauch.

Der erste Mensch der den Geh-Brauch praktiziert hatte, war der damals in Asien ansässige Homo erectus geh nensis. Höhlenzeichnungen zeugen noch heute vom Brauch des Geh-Brauches. In der Neuzeit verschwindet der Geh-Brauch immer mehr und der Ver-Brauch macht sich breit. Der Grund dafür ist die zunehmende motorisierte Mobilität der Menschen, die mittels dieser Geh-Hilfen immer mehr das Gehen verlernen. Millionen Geh-Hilfen Anwender sprechen eine deutliche Sprache.

Ein sichtbarer Ausdruck des Geh-Brauches ist die Geh-Brauch Behörde, auch "Polizei" genannt. Immer wieder wird Geh-Hilfe Benutzern der Geh-Brauch nahegelegt. Besonders hartnäckigen Geh-Hilfe Miss-Brauchern wird schon mal die Lizenz zur Benutzung der Geh-Hilfe entzogen.

So funktioniert der Geh-BrauchBearbeiten

Der Geh-Brauch wird mithilfe des Gehens praktiziert. Dazu lässt Mensch sich nach vorne fallen. Automatisch wird nun der Selbsterhaltungstrieb aktiviert: Irgendein Bein schnellt nun nach vorne und der Fuß des vorschnellenden Beines setzt auf dem Boden auf. So wird der Sturz des Körpers gestoppt.

Kaum hat der Fuß des vorschnellenden Beines den Boden berührt, wird das gesamte Körpergewicht auf dieses Bein verlagert. Der Körper, leicht nach vorne geneigt, stützt sich nun auf dem Bein ab und wird dabei zur Seite des Stützbeines geneigt. Das andere, nun entlastete Bein wird nach vorne in Geh-Richtung bewegt - der Körper wird nach vorne fallen gelassen und stützt sich nun auf dem anderen Bein ab.

Nun ist folgende Situation: Das entlastete Bein ist hinter dem Körper und das belastete vor dem Körper. Damit es nicht zu einem ewigen Spagat kommt, wird das hinter dem Körper befindliche Bein nach vorne geschwungen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Ober- und Unterkörper nach vorne mitgenommen werden. Sonst fällt man nach hinten auf den Rücken. Achtung! Anfänger sollten zu Hause mit Schwimmreifen oder Schwimmweste üben. Helm aufsetzen!

Die Wiederholungsrate des oben beschriebenen Vorgangs beeinflusst die Geh-Schwindigkeit! Sie sollten also die Zeit zwischen zwei Punkten stoppen, die Sie zur Bewältigung der Strecke benötigen. Das gibt Ihnen ein Gefühl für Geh-Schwindigkeit. Auch sollten Sie darauf achten, dass das vorschnellende Bein den Boden berührt BEVOR der Körper nach vorne aus der Waagerechten in Richtung Boden stürzt! Versuche haben gezeigt, dass ein verzögertes oder verspätetes Vorschnellen einen Sturz zur Folge hat. Weitere Gefahr droht Ihnen, wenn Sie den Körper zu stark zur Seite neigen. Seitliche Verletzungen an Armen und Kopf können die Folge sein. Sie sollten aber nicht verzweifeln, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Ein Trick: Die Knie sollten ein wenig und locker mitschwingen. So sieht das dann natürlicher aus.

Der schwierigste Teil des Geh-Brauches ist das Stehenbleiben. Es muss dabei eine negative Beschleunigung erzeugt werden, die den gleichzeitigen Stillstand des Körpers und der Beine zum Ziel hat. Stoppt nur der Körper, sind Stürze auf den Rücken vorprogrammiert. Umgekehrt: Die Füße kommen zum Stillstand BEVOR der Körper still steht, fällt man unweigerlich aufs Gesicht. Tipp: Üben Sie zu Hause an einer geschlossenen Tür. Gehen Sie einige Schritte in Richtung einer geschlossenen Tür und versuchen Sie VOR der Tür zum Stehen zu kommen. Viel Erfolg und toi toi toi!


Geh-Schulen weltweitBearbeiten

Sie können sich natürlich auch bei einer der vielen Geh-Schulen in Ihrer Nähe anmelden: Ein Geh-Kurs kostet ab 60 Euro aufwärts. Abwärts ist es etwas günstiger.

Zunächst wird mit Stöcken geübt, die den Ski-Stöcken ähneln. Das hat Vorteile in Bezug auf die Unfallsicherheit. Außerdem können Sie so ihrem Mitgeher deutlicher zeigen wohin Sie abbiegen wollen. Vorsicht! Schutzkappe an der Spitze des Stockes befestigen!

Fortgeschrittene können auch schon mal ohne Stock einige Schritte fortgehen. Aber auch hier: Achten Sie darauf, dass der Rückweg mindestens genauso lange dauert! Machen Sie es sich zur Geh-Wohnheit eine Pauseneinheit einzuplanen.


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