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Flüssiges Geld

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Flüssiges Geld, das...

Seit Menschengedenken wird an der Verflüssigung des Gelds herumgeforscht. Zeitweise gelingt es Geld zu verflüssigen, aber schnell wird es wieder fest und für den Ge- und Verbrauch unbrauchbar. Was bislang fehlt ist permanent flüssiges Geld, das nur bei Bedarf des Geldinhabers wieder fest wird.

Ähnlich wie bei der Herstellung und der Verflüssigung von Gold, mittels eines "Steines der Waisen", sucht man auch bei der Verflüssigung von Geld nach dem Stein der alles festes Geld flüssig macht und auf Wunsch wieder hart. Denn der Nachteil der Verflüssigung ist, dass einem das Geld schnell durch die Finger rauscht, wenn man nicht einen Eimer darunter stellt. Auch ist es nicht für den Transport in einer Geldbörse geeignet. Schnell holt man sich eine nasse Handtasche, Jacke oder Hose. Daher auch der Ausdruck "Das ist doch Jacke wie Hose", denn nass wird beides. Auch hier wird mit Nachdruck am "Jaho-Problem" geforscht.

Geld pumpenBearbeiten

Damit Geld hin- und hergepumpt werden kann, muss es erst verflüssigt werden. Ist es nicht flüssig kann es nicht gepumpt werden. Das zeigten ganz deutlich Versuche mit Geld in der Wüste von Berlin. Hier war es die Aufgabe der Forscher herauszufinden, ob man Geld von Berlin nach Liechtenstein und zurück pumpen kann. Das Ergebnis ist eindeutig: Nicht-flüssiges Geld führt zur völligen Zerstörung der Versuchspumpanlage. Das dabei austretende Geld verseucht dabei die Umwelt und führt zu irreparablen Schäden an Geist und Verstand. Das Scheitern, bzw. die Beweis-Erbringung (so gesehen war der Versuch erfolgreich) haben zu einer sofortigen Einstellung des Pump-Projektes geführt.

Dabei wäre es doch so einfach gewesen, das hier verschleuderte Geld zu verflüssigen und einem armen Kamelschlucker zu pumpen. Das Geld wäre zwar auch auf Nimmerwiedersehen weg und würde den Verstand des Kamels schädigen, aber dafür würde es für den Rest des Lebens dem Geldgeber dankbar sein. In kleineren Mengen und in kleineren Gewichten (bei Münzen ganz wichtig zu beachten) ist das Geld-Pumpen Gang und Gäbe. Unter Freunden, Bekannten aber auch zwischen Bekannten und Unbekannten kennt man die beliebte Frage "Würdest du mir etwas Geld pumpen?", oft mit dem Zusatz "...ich habe heute noch nicht gefrühstückt". Bei mittelgroßen Gewichten und Mengen werden die Probleme bereits spürbar. Auf die Frage "Kannste mir ma 300 Euro pumpen, Oma?", bekommt der kiffende Enkel, wegen mangelnder Flüssigkeit der Großmutter, oft eine ablehnende Antwort. Manchmal aber nicht. Dann hat die Omi flüssiges Geld und der Enkel kann weiterkiffen.

TrinkgeldBearbeiten

Flüssiges Geld wird auch manchmal "Trinkgeld" genannt. Will man einem etwas Gutes antun (weil die weibliche Bedienung so sexy ist oder die männliche Bedienung so einen süßem Knackarsch hat) gibt man gerne etwas Trinkgeld. Oft reichen so ca. 5 Cent, mit dem Hinweis "Aber nicht alles durcheinander trinken!". Denn mit dem Trinkgeld macht man keine Scherze! Trinkgeld muss nicht, kann aber auch ein alkoholisches Getränk sein, damit sich jugendliche Alkoholiker einen hinter die Binde kippen können, ohne dass es groß auffällt. Das nennt man dann "Scherzartikel".

BiergeldBearbeiten

In manchen Gegenden dieser Wüste wird das Trinkgeld auch "Biergeld" (beer money (engl.)) genannt. Der Grund liegt auf der Hand. Da Bier größtenteils aus Wasser besteht und Bier höherwertig als Wasser ist, kann in manchen Wüsten-Bars und Kneipen auch mit flüssigem "Biergeld" bezahlt werden. Dazu wird das Geld einfach in ein Bierglas gesteckt und abgewartet bis sich das Bier vom Wasser trennt. Anschließend hat sich das Bier, bedingt durch den nun hohen Metall und Papiergehalt halbwegs verfestigt - es ist halbflüssig. Das Wasser wird einfach ins nächste Bier gekiptt und das wabbelige Biergeld kann nun in die Tasche des Trinkgeldempfängers wandern. Bei Bedarf wird das Glibberzeugs in ein halbvolles Glas Wasser versenkt und man hat nach exakt 7,5 Minuten das schönste Bier.

Das Jaho-ProblemBearbeiten

Wie bereits im Abschnitt weiter oben da irgendwo beschrieben, ist das Jaho-Problem eines der fundamentalistischsten überhaupt. Die Frage wie man Jacke und Hose trocken, trotz flüssigen Geldes, behält, ist die weltweit am meisten gestellte Frage. Und die Antwort lässt auf sich warten, denn bislang ist es noch niemanden gelungen diese wichtige Frage, gerade in der heutigen Zeit der Geldknappheit, zu beantworten. Wer flüssiges Geld mit sich herumträgt, zum Beispiel nach Verlassen des Geldverflüssigungsinstitutes, ist leicht zu erkennen: Jacke oder Hose ist klitschnass. Darum sind in den letzten 30 Jahren Geld- oder Kreditkarten besonders unter denen beliebt, die einerseits ständig flüssiges Geld benötigen aber nicht die Zeit haben, ständig die Kleidung zu wechseln.


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